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Ubuntu tunen?!?

Status: Gelöst | Ubuntu-Version: Ubuntu
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diesch Team-Icon

Avatar von diesch

Anmeldungsdatum:
18. Februar 2009

Beiträge: 5072

Wohnort: Brandenburg an der Havel

e4rat – decreasing bootup time on HDD drives klingt interessant, wenn man die Bootzeit verkürzen will. Habe ich aber bisher nicht ausprobiert.

Grimjiar

Anmeldungsdatum:
24. Mai 2012

Beiträge: 294

Mir ging es auch vielmehr darum, mal ein anderes Extrembeispiel zu nennen um die Sache etwas zu lockern. Daher auch der Smiley. Ich habe in diesem Fall die gesamte Bootzeit gemessen, vom Einschalten bis zu der funktionierenden Oberfläche. Denn darauf kommt es am Ende an. Inwiefern man das Vergleichen will, ist sicherlich jedem selbst überlassen. Interessant sind solche Daten aber allemal.

Ich finde, tomtomtom hat zu dem Thema sowieso schon das alles entscheidende gesagt: Ubuntu ist keine Tuning Distribution. Daher erübrigen sich solche Diskussionen eigentlich. Man sollte es so nehmen wie ist oder eben nicht. Das haben ootb Systeme nun mal so an sich. Genau das will ja auch Mark Shuttleworth.

pitt-admin

Anmeldungsdatum:
11. Juli 2010

Beiträge: 1875

-totschka- schrieb:

Den Arbeitsspeicher habe ich dabei als relativ uninteressant identifiziert, denn das damalige Aufrüsten von 2 auf 4 GB hat genau nichts in Sachen Bootperformance gebracht. Wahrscheinlich war es auch alles überladen, was allerdings bleibt, war der Geschwindigkeitsvorteil eines schlanken Systems mit LXDE. Einfach KDE runter und LXDE rauf war auch keine Lösung, damit hatte ich immer noch Bootzeiten von 45 Sekunden.

Aber das war ja auch kein Ubuntu... 😉

P.S.:

pitt-admin schrieb:

interessant mein KDE braucht 23 sec und habe nur ein core duo2 GHZ mit 3MB Arbeitsspeicher

Der direkte Vergleich muss scheitern, da ich sicher bin, mindestens Icedove im Autostart gehabt zu haben. Die genaue Konfiguration kann ich nicht mehr rekonstruieren, und ich stoppe von Hand, bis ein Terminal geöffnet werden kann. Da habe ich noch nicht mal die unterschiedlichen Prozessorarchitekturen betrachtet, denn ich habe keine Ahnung, ob zwei 32er Kerne das Booten mehr antreiben als ein 64er. Ansonsten ist mir die Bootzeit relativ egal, dass sie mit Einsatz von LXDE gesunken ist, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Siehst Du, genau aus diesem Grund sind solche Sekundenangaben unsinn und man sollte es besser lassen.

-totschka-

Avatar von -totschka-

Anmeldungsdatum:
20. November 2012

Beiträge: 284

pitt-admin schrieb:

-totschka- schrieb:

Den Arbeitsspeicher habe ich dabei als relativ uninteressant identifiziert, denn das damalige Aufrüsten von 2 auf 4 GB hat genau nichts in Sachen Bootperformance gebracht. Wahrscheinlich war es auch alles überladen, was allerdings bleibt, war der Geschwindigkeitsvorteil eines schlanken Systems mit LXDE. Einfach KDE runter und LXDE rauf war auch keine Lösung, damit hatte ich immer noch Bootzeiten von 45 Sekunden.

Aber das war ja auch kein Ubuntu... 😉

P.S.:

pitt-admin schrieb:

interessant mein KDE braucht 23 sec und habe nur ein core duo2 GHZ mit 3MB Arbeitsspeicher

Der direkte Vergleich muss scheitern, da ich sicher bin, mindestens Icedove im Autostart gehabt zu haben. Die genaue Konfiguration kann ich nicht mehr rekonstruieren, und ich stoppe von Hand, bis ein Terminal geöffnet werden kann. Da habe ich noch nicht mal die unterschiedlichen Prozessorarchitekturen betrachtet, denn ich habe keine Ahnung, ob zwei 32er Kerne das Booten mehr antreiben als ein 64er. Ansonsten ist mir die Bootzeit relativ egal, dass sie mit Einsatz von LXDE gesunken ist, ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Siehst Du, genau aus diesem Grund sind solche Sekundenangaben unsinn und man sollte es besser lassen.

Das verstehe ich jetzt nicht. Ich führe hier Vergleichszahlen an auf meinem System mit unterschiedlichen Installationen, um damit die Sinnhaftigkeit der Verwendung schlanker Desktop Environments bei nicht so leistungsfähiger Hardware zu illustrieren. Der Schwanzlängenvergleich kam nicht von mir, wenn Du bitte noch einmal nachlesen willst.

Aber bitte, dann eben nicht. Ich werde nicht mehr durch angeblich sinnlose Kommentare stören.

uname

Anmeldungsdatum:
28. März 2007

Beiträge: 6030

Wohnort: 127.0.0.1

Ich habe mich schon viel mit dem Thema beschäftigt. Im Endeffekt bringt das alles nicht viel. Ob das System schneller bootet ist uninteressant. Auch wenn das Basis-System etwas weniger RAM benötigt wird das vom Browser schnell wieder aufgebraucht. Viele Tuning-Maßnahmen sind zudem gefährlich. Ok sowas wie "noatime" zu setzen ist ganz nett. Vergesse ich aber immer wieder.

Generell hilft es ein wenig das Desktop Environment zu wechseln, z.B. von Gnome zu Xfce, Lxde oder sogar zu einem WindowManager wie Openbox, Fluxbox, ... Das ganze nicht nur weil die Grafik minimaler wird, sondern weil viele Vereinfachungen für den Anwender weggelassen werden und somit im Hintergrund nicht mehr arbeiten. Mit dem Start von Firefox ist der Vorteil aber schnell dahin 😉

Auch hilft ein Wechsel der Distribution. Wer mag kann sich mal den Spaß machen und Crunchbang Linux (Debian aber ohne große eigene Frickelarbeiten) ausprobieren. Da rennt dann jedes System, da Debian weniger Ansprüche als Ubuntu und Openbox weniger Ansprüche als Gnome hat. Man muss es natürlich mögen. Wobei wenn man dann den Browser startet ....

Mein Debian mit dem WM Openbox braucht im übrigen nach dem Start nur ca. 50 oder 60 MB RAM. Aber diese Optimierung wäre noch eine ganz andere Sache. Aber wenn ich dann den Iceweasel starte ist wieder alles dahin 😉 Und nein, es gibt keine ernsthaften Browser-Alternativen zu Firefox/Iceweasel.

glasenisback

Avatar von glasenisback

Anmeldungsdatum:
20. November 2011

Beiträge: 1603

Wohnort: Fernwald (Gießen)

uname schrieb:

Da rennt dann jedes System, da Debian weniger Ansprüche als Ubuntu [..] hat [..]

Wie kommst du denn auf diese Idee? Ubuntu benötigt genauso wenig bzw. viel Rechenleistung oder Speicher wie Debian. Das Unity mehr Resourcen verschlingt als OpenBox liegt in der Natur der Sache. Aber aus welchem Grund soll ein Ubuntu mit OpenBox und der identischen Softwareausstattung (Gleiche Dienste, usw.), langsamer laufen und mehr Ressourcen benötigen als Debian?

Apfelfrisch

Avatar von Apfelfrisch

Anmeldungsdatum:
12. August 2006

Beiträge: 652

Grimjiar schrieb:

Ich finde, tomtomtom hat zu dem Thema sowieso schon das alles entscheidende gesagt: Ubuntu ist keine Tuning Distribution. Daher erübrigen sich solche Diskussionen eigentlich. Man sollte es so nehmen wie ist oder eben nicht. Das haben ootb Systeme nun mal so an sich. Genau das will ja auch Mark Shuttleworth.

Wer hat das denn wo in Stein gemeißelt? Bloß weil man sich vorkompilierte/konfigurierte Pakete auf die Platte schaufelt, darf man keine unnötigen Dienste deaktivieren? In vielen Fällen geht das ausmisten von unnötigen Ballast schneller als sich sämtlichen nötigen Ballast zu Fuß zu installieren.

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